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Das bin ich, mit süßen 12 Wochen.
Gerade mal ein paar Tage in meinem neuem Zuhause.
Christina und Steffano haben mich bei Angelo Rathfelder und Manuela Schmandt aus Niestetal bei Kassel gesucht und gefunden.
Meine Kinderstube war wunderschön, mit meinen drei Geschwistern, meiner Mutter "Turbo" (Noblesse vom deutschen Haus), meinem Vater Piqui (Y. vale do balui) und den vielen anderen Hunden.
Ganz nach Züchtermanier bin ich "Timmy von Grafenstein" getauft worden.
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Zu meiner großen Freude bekam ich einen Knochen, der fast größer war als ich. Es gab so viele neue Dinge zu entdecken und dabei war ich immer nach Mopsmanier ganz brav und habe bis zum heutigen Tage nichts kaputt gemacht. Allgemein war und bin ich ein Musterknabe, der sich bis auf einige Anschläge auf das gemeinsame Katzen-Hundesofa nichts hat zu Schulden kommen lassen.
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Na, bin ich nicht ein Musterknabe.
Sitz, Platz und vieles mehr gehören zu meinem Repertoire. Christina schmunzelt heute noch darüber, daß eine Mopszüchterin ihr weißmachen wollte, das ein Mops sich nicht erziehen lassen würde - und wozu auch. Das ist genauso ein Märchen wie das Gerücht, das Mopse Wasser hassen, aber dazu später mehr.
Ich für meinem Teil empfinde die sanfte Erziehung als schmackhafte Abwechslung, da gibt es immer Leckerlis. Davon abgesehen bin ich ein Hund und habe das Recht auch so behandelt zu werden.
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Wow, ist das ein Schwung in der Hüfte. Spielen, Springen und Wetzen sind meine Lieblingsbeschäftigungen. In diesem Alter habe ich regelrechte Wetzanfälle bekommen und bin wie von der Tarantel gestochen in weiten Zirkeln um meine Menschen - sehr zu deren Belustigung - gerast.
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Das sind meine Freunde Minze und Dickbär, meine beiden burmesischen Miezen. Zu Anfang war ich schon recht erstaunt über diese beiden komischen Hunde, die so eine merkwürdige, fremdartige Sprache sprachen, die ich nicht verstehen konnte. Mittlerweile sind die Verständigungsschwierigkeiten behoben und wir haben viel Spaß miteinander, bei meinen Freunden habe ich dies mit Fotos und Text ausführlich dokumentiert.
Wir gestalten unseren Tag zuhause sehr abwechslungsreich, zum Beispiel mit Fangenspielen (einmal fange ich und einmal sie) oder gegenseitigem belecken (huuhh, das kitzelt immer so mit Minzes rauher Zunge).
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Als Statue würde ich mich bestimmt auch gut machen. Aber das Fotografieren ist eine ganz schön langweilige Sache. Ich gebe mir immer viel Mühe, doch irgendwann ist auch meine Geduld am Ende. Christina hat da immer ein gutes Gespür für und bricht die Fotosession dann auch ab. Wir spielen ausgelassen und setzen unser Gassi fort. Hier oben auf dem Berg bei Hirzenhain hat man eine tolle Aussicht.
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Wie begossener Mops steh ich in der Wanne und lasse mich schrubben. Das ist bei Weitem nicht so witzig, wie hinter einem Bällchen oder Stock herwetzen. Aber was tut man nicht alles für die Damenwelt. Ein Minimum an Körperpflege ist ja wohl Pflicht. Noch dazu wird man wunderbar die alten Haare los, von denen ich als Mops enorm viele verlieren.
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Ich wünsche mir, daß es allen Mopsen so gut geht wie mir! Ich hoffe, daß zu lange Zungen und Gaumensegel, zu große Nasenfalten, Patellarluxation, große hevorstehende Augen, Säbelscheidentrachea und Fettleibigkeit bald der Vergangenheit angehören. Diese extremen Deformationen müssen von einen gesunden Menschenverstand als solche erkannt und gebannt werden. Sie gehören im Sinne des Tierschutzes zur Tierquälerei! Dies müssen sich Züchter aller Verbände und Vereine, ebenso wie Mopsbesitzer und besonders die, die es einmal werden wollen, ins Bewußtsein rufen und im Sinne des Mopses entsprechend handeln.
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Plantschen und Schwimmen sind was Feines, vor allem, wenn es so richtig heiß ist. Rettungsschwimmer könnte ich zwar nicht werden, höchstens vielleicht für in Seenot geratene Siebenschläfer, weil mir, anders als z.B. beim Labrador, nicht unbedingt die super Schwimmausstattung in die Wiege gelegt wurde. Ich übe jedoch fleißig und meine Schwimmkünste können sich mittlerweile bei meinen Kumpels sehen lassen. Bei Regen gehe ich übrigens genauso gerne Gassi wie bei jedem anderen Wetter.
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Ich liebe den Wald, dort gibt es immer so viele interessante Gerüche und Allerlei zu sehen. Wald haben wir hier wirklich in rauhen Mengen und soviele Stöckchen, das ich garnicht weiß, welches ich mitnehmen soll. Wir machen auch oft schöne Spaziergänge und Wanderungen. Zweimal im Jahr lade ich Euch ein, bei meinem Mopswandertag dabeizusein. Denn nichts gefällt einem Mops besser, als ein ausgelassenes, schönes Beisammensein.
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Bin ich nicht ein hübscher Kerl. So ein schönes Gesicht, wie gemeißelt. Schluss mit dem Eigenlob, das stinkt hier schon ganz schön. Ich überlasse Euch das Urteil und Schönheit ist ja bekanntlich nicht alles. Gerade bei uns Mopsen, wie ich oben schon erwähnt habe. Es gibt andere Kriterien, zum Beispiel Kondition, Gesundheit oder den Charakter, die ich als viel wichtiger erachte, als einen Rassestandard (dieser beschäftigt sich nur mit Äusserlichkeiten). Aber diese Kriterien sind vielschichtiger, deshalb schwerer zu beurteilen. Sie erfordern sehr viel Fachwissen und ein objektives Urteilsvermögen, welches bei aktuellen Zuchtschauen oft nicht zu finden ist.
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Oooohhh dieses wunderbare Katzensofa, so schön zum herumflötzen. Meiner Freundin Minze macht das garnichts aus, die zieht eh den Platz direkt vor der Heizung vor, denn da ist es so schön warm. Das liebt sie, denn sie ist so dünn und klein, deshalb ist sie immer verfroren. Ich für meinen Teil schwitze sehr schnell, vor allem wenn ich viel gewetzt bin und ziehe kühle Plätze vor, an denen ich mich dann in Bauch- oder Rückenlage erhole.
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Der erste Schnee in meinem Leben fiel gewaltig aus. Es war so viel, das ich mich mühelos aufrecht stehend darin verstecken konnte. Allerdings war das Fortbewegen auf Dauer sehr anstrengend und wenn ich nicht aufpasste steckte ich auch schon bis zum Hals in einer Schneewehe. Das ist ein interessantes Zeug, nimmt man es in den Mund, verwandelt es sich zu Wasser, formt man ein Bällchen daraus und wirft es weg, ist es spurlos verschwunden und lässt sich auch nicht mehr erschnüffeln Das ist alles schon recht wunderlich! Der Schnee bewog mich desöfteren dazu, wie wild hindurchzuwetzen, daß er nur so aufwirbelte.
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Huuuuhh, da haben sie mich beim Schlafen erwischt. Ich muss mir meine Äuglein reiben und die Falten falten. Wenn ich müde bin schlafe ich, egal wo. Allerdings bin ich sehr schnell zu motivieren, das schlafen zu vergessen. Zum Beispiel durch das Codewort "Gassi" oder "Feines Fresschen", die bringen mich in einer Sekunde von Null auf Hundert
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